Längengrad.

By Dava Sobel

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Best Astronomy books

Dark Cosmos: In Search of Our Universe's Missing Mass and Energy

We all know that there are issues not anyone can see, for instance, the air you are respiring or a black gap, to be extra unique. yet no longer we all know that what we will be able to see makes up in basic terms five percentage of the Universe. the remaining is completely invisible to us. The invisible stuff is available in varieties—dark subject and darkish strength.

The History and Practice of Ancient Astronomy

The heritage and perform of historical Astronomy combines new scholarship with hands-on technological know-how to carry readers into direct touch with the paintings of historic astronomers. whereas tracing rules from old Babylon to sixteenth-century Europe, the e-book areas its maximum emphasis at the Greek interval, whilst astronomers constructed the geometric and philosophical principles that experience made up our minds the following personality of Western astronomy.

Black Holes: A Very Short Introduction (Very Short Introductions)

Black holes are a relentless resource of fascination to many as a result of their mysterious nature. This Very brief creation, addresses numerous questions, together with what a black gap really is, how they're characterised and found, and what may occur for those who got here too just about one. Professor Katherine Blundell appears to be like on the doubtless paradoxical, mysterious, and interesting phenomena of black holes.

Black Hole Blues and Other Songs from Outer Space

The authoritative tale of the headline-making discovery of gravitational waves—by an eminent theoretical astrophysicist and award-winning author. From the writer of the way the Universe obtained Its Spots and A Madman goals of Turing Machines, the epic tale of the medical crusade to checklist the soundtrack of our universe.

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Die Pendel und hohen Gehäuse dieser Zeitmaschinen sind verlorengegangen, so daß nur die Uhrwerke erhalten sind, mit Ausnahme eines Teils der Tür (etwa von der Größe eines DIN-A3-Blattes) von der dritten Uhr. Er blieb der Nachwelt erhalten, weil ein innen aufgeklebtes Dokument das weiche Holz schützte. Dieses Dokument, Harrisons »Tabelle der Zeitgleichung«, wird heute zusammen mit seiner ersten Uhr in einer Vitrine in der Guildhall gezeigt. Mit Hilfe der Tabelle konnte guy die Abweichung zwischen der »wahren« Sonnenzeit (wie sie von einer Sonnenuhr angezeigt wird) und der künstlichen, aber genaueren »mittleren« Zeit (wie sie von mechanischen Uhren angezeigt wird) errechnen. Die Differenz zwischen Sonnenzeit und mittlerer Zeit wird, je nach Jahreszeit, größer und kleiner und kann in einer Kurve dargestellt werden. Heute wird die Zeit nicht mehr nach der Sonnenzeit angegeben, sondern nur nach dem general der sogenannten »Greenwich suggest Time«, doch zu Harrisons Zeit erfreuten sich Sonnenuhren noch großer Beliebtheit. Eine gute mechanische Uhr mußte mit dem kosmischen Uhrwerk in Einklang gebracht werden, und das geschah mit Hilfe der »Zeitgleichung«. Harrison kannte sich schon in seiner Jugend auf diesem Gebiet aus, ja er stellte sogar eigene astronomische Beobachtungen an und ermittelte die Daten für seine eigene Tabelle. Das Wesen dieser Konversionstabelle faßte Harrison in einer handgeschriebenen Titelei zusammen: »Tabelle der Sonnenaufgänge und -untergänge auf der Breite von Barrow fifty three Grad 18 Minuten; sowie der Differenz, die es gibt & geben soll zwischen Pendule & Sonne, wenn die Uhr richtig geht. « Diese etwas malerische Formulierung ist Ausdruck ihrer Zeit, aber auch einer gewissen Umständlichkeit. Harrisons Bewunderer haben oft darauf hingewiesen, daß er sich schriftlich nicht klar ausdrücken konnte. Er schrieb gewunden und umständlich. Welch brillante Ideen sich in seinem Kopf auch entwickelt oder in seinen Uhren kristallisiert haben, sein sprachlicher Ausdruck conflict alles andere als glanzvoll. Sein letztes veröffentlichtes Werk, in dem er die ganze Geschichte seiner unerfreulichen Verhandlungen mit der Längenkommission darstellt, zeigt ihn auf dem Höhepunkt seiner endlosen Umständlichkeit. Der erste Satz erstreckt sich, ohne Punkt und Komma, über fünfundzwanzig Seiten. In privaten Dingen wohl etwas direkter, machte Harrison Elizabeth Barrel einen Heiratsantrag, und am 30. August 1718 wurde sie seine Frau. Im darauffolgenden Sommer wurde ihr Sohn John geboren. Später erkrankte Elizabeth und starb in dem Frühling, bevor der Junge sieben wurde. Es überrascht nicht, daß über das Privatleben des Witwers wenig bekannt ist, denn er führte kein Tagebuch und hat keine Briefe hinterlassen, in denen er über seine Arbeit oder seine Sorgen berichtet. Aus dem Kirchenbuch geht jedoch hervor, daß er ein halbes Jahr nach dem Tod seiner Frau wieder eine Braut fand. Am 23. November 1726 heiratete er die zehn Jahre jüngere Elizabeth Scott, mit der er fünfzig Jahre zusammenleben sollte.

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